Die Wetterau ist Zuzugsgebiet und wird es mittelfristig auch bleiben. Äußeres Zeichen dafür ist die rege Bautätigkeit, die allenthalben zu sehen ist. Jetzt hat Landrat Jan Weckler die Baugenehmigung für das Projekt „Taunusbrunnen“ in Karben übergeben.

In unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Groß-Karben gegenüber der derzeit im Bau befindlichen Neuen Mitte an der Landesstraße 3205 sollen zehn Punkthäuser als reine Wohngebäude mit insgesamt 119 Wohnungen entstehen. Punkthäuser sind Bauwerke mit einem innenliegenden Treppenhaus, um den ringförmig die Wohnungen liegen. In einem Gebäuderiegel sollen weitere 24 Wohnungen entstehen, zudem eine „Beherbergungsstätte“ mit insgesamt 36 Gastbetten, einem Quartiers-Kiosk und den zugehörigen Funktionsräumen der Beherbergungsstätte.

Die zehn Punkthäuser sowie der Gebäuderiegel erhalten einen direkten Zugang zur Tiefgarage mit insgesamt 245 Stellplätzen. Zusätzliche 69 Stellplätze werden überirdisch im Quartier hergestellt.

Wie es in der Baubeschreibung heißt, orientiert sich das Ensemble an den historischen Mauerwerksfassaden der unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäude des benachbarten und namensgebenden „Taunusbrunnen“.

„Die Wetterau wird in den nächsten Jahren um bis zu 30.000 Menschen wachsen, das heißt, wir werden noch einige Bauprojekte dieser Art auf den Weg bringen. Gleichzeitig ist gerade im ländlichen Raum die Innenentwicklung unserer alten Dorfkerne wichtig. Innen- und Außenentwicklung müssen in einem sinnvollen Gleichgewicht stehen“, so Landrat Weckler.

Quelle: wetteraukreis.de

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