In den 88 Schulen des Wetteraukreises wird in den kommenden Wochen kräftig gewerkelt. Kaum eine Schule, wo nicht Handwerker reparieren, modernisieren, um- und ausbauen. Zu tun gibt es viel, damit die Schulen Anfang August wieder zu einem guten Platz für das Lernen und Lehren werden.

Schuldezernent Jan Weckler hat sich in der schulfreien Zeit vor Ort über den Fortschritt einzelner Baustellen informiert.

Singbergschule Wölfersheim – Dritter Bauabschnitt Gymnasialzweig – Übergabe Ende August

Die Arbeiten für den dritten Bauabschnitt des gymnasialen Zweigs an der Singbergschule in Wölfersheim laufen auf Hochtouren. „Ich gehe davon aus, dass die Arbeiten kurz nach den Sommerferien abgeschlossen sein werden. Spätestens im September soll die Schule die neuen Räume nutzen können“, sagte Landrat Jan Weckler im Gespräch mit Schulleiter Olaf
Bogusch.

Die Singbergschule in Wölfersheim ist mittlerweile die größte Schule im Wetteraukreis mit mehr als 1.400 Schülerinnen und Schülern. Aufgrund der schulischen Entwicklung, insbesondere des Gymnasialzweigs an der Schule, mussten nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Verwaltung neue Räume geschaffen werden. Rund 188 Quadratmeter Bürofläche kamen so hinzu, die Räumlichkeiten konnten unlängst bezogen werden.

Etwas länger dauert es noch mit dem Bezug des Erweiterungsbaus im dritten Bauabschnitt für den Gymnasialzweig. Hier werden derzeit sechs Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Räume mit Vorbereitungsraum sowie zwei Gruppenräume, Sanitäreinrichtung und Technikraum errichtet. Das Gebäude wurde an die 2009 im ersten Bauabschnitt entstandene Erweiterung angebaut und ist nicht unterkellert. Das Bauwerk wird im Passivhaus-Standard errichtet und erhält auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage zur Stromversorgung.

Die Gesamtinvestitionen für den Verwaltungsbau betragen 970.000 Euro, 2,7 Millionen Euro werden für den dritten Bauabschnitt des Gymnasialzweigs ohne Einrichtungskosten gerechnet. Die Gemeinde Wölfersheim beteiligt sich mit knapp 500.000 Euro an den Baukosten. Weitere 1,8 Millionen Euro kommen aus dem kommunalen Investitionsprogramm.

Quelle: wetteraukreis.de

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