Landrat Jan Weckler hat im Rahmen einer kleinen Feierstunde fünf langjährige Katastrophenschützer ausgezeichnet.

Die Einheiten im Katastrophenschutz des Wetteraukreises gründen sich stets auf eine Organisation der Gefahrenabwehr, die sie tragen. Die größte „Fraktion“ im Katastrophenschutz bilden die Feuerwehren, in deren Trägerschaft die so genannten „Löschzüge“ stehen. Daneben treten aber auch die bekannten Hilfsorganisationen auf, die neben dem alltäglichen Rettungsdienst auch Sanitäts-, Betreuungs- und Wasserrettungszüge tragen.

Die Arbeit in den Zügen des Wetterauer Katastrophenschutzes ist freiwillig und bedingt ein breites Spektrum der aus- und Fortbildung sowie eines regelmäßigen Trainings- und Übungsbetriebes, um in den möglichen Einsatzszenarien wie Hochwasser-, Sturm- und Orkanschäden oder Gefahrgutunfällen adäquat Hilfe leisten zu können.

„Dabei“, so Landrat Weckler, „funktioniert der Katastrophenschutz nur im Zusammenwirken vieler Menschen aus verschiedenen Einrichtungen. Feuerwehren und Hilfsorganisationen bereiten sich durch regelmäßige Übungen auf die verschiedenen Szenarien vor, um dann im Notfall optimale Hilfe leisten zu können.“

Auf mindestens zehn Jahre aktiven Dienst im Katastrophenschutz kommen Tobias Seum vom sechsten Löschzug Nidda, Jens Margraf vom achten Löschzug Bad Vilbel sowie Anne Roth, Julia Zöller und Benedict Schäfer vom zweiten Betreuungszug Wetterau der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Rhein-Main in Bad Nauheim.

Landrat Weckler lobte das Engagement der Geehrten, die sich uneigennützig und ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen. „Ohne Ihr uneigennütziges Wirken in der Gefahrenabwehr wäre es schlecht um unsere Sicherheit bestellt. Sie sind ein lebendiges und leuchtendes Beispiel für den Dienst am Nächsten. Ihrem ehrenamtlichen Einsatz gebührt höchste Anerkennung“, so Landrat Weckler.

Katastrophenschutz-Medaillen

Im Katastrophenschutz sind diverse Ehrungen möglich. Einerseits die sehr seltene „Katastrophenschutz-Verdienstmedaille“, die in Abstufungen „Gold“, „Silber“ und „Bronze“ für ganz herausragende Leistungen zur flächendeckenden und nachhaltigen Verbesserung des Katastrophenschutzes insgesamt oder für wagemutige Einzelleistungen in Einsatzgeschehen verliehen werden können.

Schon öfters kommen da die „Katastrophenschutzmedaillen“ in Gold, Silber und Bronze vor, die vor allem aufgrund langjähriger pflichttreuer Dienstverrichtung verliehen werden: Für mindestens 10 Jahre aktive Dienstzeit „Bronze“, für mindestens 25 Jahre „Silber“ und für mindestens 40 Jahre „Gold“, wobei auch diese Medaille schon wieder seltener in Umlauf ist.

Quelle: Wetteraukreis

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