Lediglich zwei Punkte fehlten dem Team Migration zum ersten Platz. Mit acht weiteren Teams öffentlicher Verwaltungen war es am 12. September beim HR-Info-Wettbewerb BesserQwisser angetreten. Landrat Jan Weckler gratulierte den Kolleginnen und Kollegen zur erfolgreichen Teamarbeit.

Welche Ursache führte im Jahr 1054 zur Trennung der Oströmischen Kirche von der Weströmischen? Welches Kirchengebäude wurde zuletzt von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichnet und aus welchem afrikanischen Land stammt der Fußballspieler Anthony Yeboah? Einige der Fragen, denen sich das Team Migration mit acht anderen am 12. September bei HR-Info stellen musste. Zu dem Spaß, den das Team an dem Wettbewerb hatte kam noch der Reiz, dass die Kolleginnen und Kollegen sich den zweiten Platz mit einem Team des Regierungspräsidiums Gießen teilen, also der vorgesetzten Behörde. „Es hat uns viel Spaß gemacht“, fasst Mark Kannieß, Leiter des Fachdienstes Soziale Hilfen, das Resümee für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen.

Landrat Jan Weckler gratulierte den frisch gekürten zweiten BesserQwissern und überreichte jedem und jeder eine Flasche Born in the Wetterau samt Warmhaltetasse.

Vorentscheid Anfang Juni

Der Wetteraukreis war die einzige Kreisverwaltung in Hessen, die am „BesserQwisser-Wettbewerb“ teilgenommen hatte. Vertreten waren außerdem die Regierungspräsidien Darmstadt und Gießen und die Städte Frankfurt, Bad Hersfeld, Riedstadt, Pfungstadt und Hanau.

Insgesamt elf Teams der Kreisverwaltung des Wetteraukreises waren im Juni zum Vorentscheid angetreten, mit fantasievollen Namen wie Controlletis, Moneychecker, Eisvögel oder Sozialgenial. Neun Blöcke mit jeweils drei Fragen galt es zu beantworten, für jede Frage hatten die Teams eine Minute Zeit. Durch die Fragerunden führte Ulli Janovsky, Chef der HR-Hörfunknachrichten, die Fragen selbst hatten die einzelnen Redaktionen des HR beigesteuert, sie kamen unter anderem aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion oder auch aus Los Angeles, wo der HR ein Redaktionsbüro unterhält.

Bei den Rateteams an den Tischen war die Stimmung ausgezeichnet, nach jeder Frage wurden die Köpfe zusammengesteckt, es gab Diskussionen und Gemurmel, denn am Nebentisch gab es vielleicht lange Ohren. Angestrengtes Nachdenken, Kopfnicken, Stirnrunzeln, dazwischen ein paar Nüsse aus den kleinen Tütchen mit der sinnigen Aufschrift „Geistesblitze“, über manchen Köpfen ließen sich fast schon bildlich die Fragezeichen, Geistesblitze oder schlicht die Ratlosigkeit erkennen.

Quelle: Wetteraukreis

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