Das Projekt Klimaexperten im Wetteraukreis gibt es schon seit 2005. Dritt- und Viertklässler werden mit einem wichtigen Zukunftsthema konfrontiert, nämlich dem Schutz unseres Klimas. „Ganz ohne moralischen Zeigefinger“, wie Landrat Jan Weckler hervorhebt, „sondern eher spielerisch wird das Projekt in den Schulen umgesetzt.“ Jetzt wurden vier weitere Grundschulen mit Wetterauer Klimakisten ausgestattet.

Die Adolf-Reichwein-Schule, Friedberg mit zwei Klassen, die Jim-Knopf-Schule in Wölfersheim mit vier Klassen, die Grundschule in Nidda-Ulfa mit einer Klasse und die Grundschule Kloppenheim mit zwei Klassen werden sich intensiv mit dem Thema Klima beschäftigen.

Schon 17 Schulen machen mit

Aktuell haben bereits 17 Schulen eine solche Klimakiste, „unser Ziel ist es, alle Grundschulen damit auszustatten“, sagt Stefanie Voß, Klimaschutzmanagerin in der Kreisverwaltung.

Das Projekt besteht aus theoretischen Unterrichtseinheiten und einem praktischen Teil, den Energiesparchecks. Die Unterrichtseinheiten zum Thema Klima, Klimawandel und Energie werden von den Umweltpädagoginnen Julika Exner, Johanna Kiefer und Stephanie Lehrian durchgeführt. Im Unterricht werden dann die Wetterauer Klimakisten eingesetzt, mit denen die Schülerinnen und Schüler kleinere Experimente durchführen können.

Nach Abschluss des Projekts bleiben die von der Stiftung der Sparkasse Oberhessen mitfinanzierten Klimakisten an den Schulen. Die Energiesparchecks werden von den Schülerinnen und Schülern der Johann-Philipp-Reis-Berufsschule durchgeführt.

Kinder schon früh für Klimaschutz sensibilisieren

Landrat Jan Weckler nannte das Projekt beispielhaft: „Wir können gar nicht früh genug damit anfangen, Kinder für die besonderen Belange des Natur- und Umweltschutzes und vor allem für den Schutz unseres Klimas zu sensibilisieren. Das gelingt hier in vorbildlicher Weise.“

Quelle: Wetteraukreis

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