Der Wetteraukreis unterstützt die Arbeit der fünf staatlich geförderten Musikschulen mit jährlich 100.000 Euro. „Darüber hinaus gewähren wir jeder Musikschule einen Investitionszuschuss, etwa für den Ankauf von Musikinstrumenten“, sagte Landrat Jan Weckler, der sich dieser Tage ein Bild von der Arbeit der Musikschule in Bad Vilbel gemacht hat.

Die Musikschule Bad Vilbel und Karben ist die größte Musikschule in der Wetterau mit mehr als 3.000 Schülerinnen und Schülern und 84 Lehrkräften. Die zahlenmäßig größte Einzelgruppe der Schülerinnen und Schüler ist die der unter Sechsjährigen, aber auch Erwachsene und auch ältere Schülerinnen und Schüler hat die Musikschule. Genau 119 Schülerinnen und Schüler sind älter als 60 Jahre und widerlegen das Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

Ein besonderes Augenmerk legt Schulleiterin Claudia Hölbling auf die Zusammenarbeit mit den Schulen. Besonders interessant ist dabei das Modell des Instrumentenkarussells, das über einen Zeitraum von einem Jahr den Kindern eine Auswahl von drei bis fünf Instrumenten ermöglicht. „Dabei kann jedes Kind Erfahrungen mit diesen Instrumenten machen und findet im spielerischen Umgang heraus, welches Instrument seiner Neigung am besten entspricht“, berichtet Claudia Hölbling. Die Instrumente für das Instrumentenkarussell werden von der Musikschule gestellt. Das sind Blas- und Streichinstrumente, Schlag- und Zupfinstrumente und natürlich Klaviere und Keyboards.

Den Investitionszuschuss in Höhe von 2.000 Euro hat die Musikschule Bad Vilbel und Karben verwandt, um Gitarren anzuschaffen. Ihren ersten Einsatz hatten sie bei den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse der Ernst-Reuter-Schule in Bad Vilbel.

Quelle: Wetteraukreis

« Zuschuss für Sanierung der Alten Schule Kaichen Laupus-Hof neues Mitglied im Verein Bonifatius-Route »