Deutschlandweit wird der Apfelwein vor allem mit der Großstadt Frankfurt am Main verbunden.

Deutschlandweit wird der Apfelwein vor allem mit der Großstadt Frankfurt am Main verbunden. Dass es auch im Wetteraukreis eine große Tradition des Getränks gibt, zeigt der Erfolg des noch jungen Unternehmens Born in the Wetterau. Landrat Jan Weckler hat den Firmengründer Kjetil Dahlhaus kürzlich an seinem Firmensitz in der Kreisstadt Friedberg besucht.

Wenn man die Firmenräume von Kjetil Dahlhaus betritt, sieht man längst nicht nur Apfelwein. Ins Auge springen Produkte wie Flaschenöffner, Autoaufkleber, Turnbeutel, Festivalbecher oder Kappen, aber auch T-Shirts, Pullover und Baby Bodys. Gemeinsam haben all diese Produkte das Born in the Wetterau Logo, bei dem der Schriftzug rund um ein klassisches Apfelweinglas, ein sogenanntes “Geripptes”, angeordnet ist. „Der Wiedererkennungswert ist sehr hoch. Das Logo kennt hier in der Region schon fast jeder“, findet Landrat Jan Weckler.

Als Gründer und Firmeninhaber Kjetil Dahlhaus einen Namen für seinen neuen Apfelwein suchte, war es im besonders wichtig, einen zu finden, der eine Verbindung zur Region hat und seine eigene Verbundenheit mit der Wetterau zeigt. „Der Name funktioniert auch bei den Werbeartikeln sehr gut“, erläutert Kjetil Dahlhaus dem Landrat im Gespräch. Daher habe er auch dieses Sortiment nach und nach erweitert.

Gegründet hat Dahlhaus die Marke Born in the Wetterau im Jahr 2014, zunächst nebenberuflich, seit 2017 ist er komplett selbstständig. Von Anfang hat gab es eine Zusammenarbeit mit der Kelterei Müller aus Butzbach-Ostheim. Hier wurde der eigene Apfelwein kreiert, er wird bis heute dort gekeltert und in Flaschen abgefüllt. Neben dem Geschmack ist das besondere an Born in the Wetterau-Apfelwein, dass dieser in kleinen 0,33 Liter Flaschen abgefüllt wird. Diese eignen sich ideal zum Mitnehmen.

Um das Mitnehmen noch zu erleichtern, gibt es den Born in the Wetterau-Apfelwein seit diesem Jahr auch in Dosen. Da besondere Maschinen für das Füllen von Dosen benötigt werden, wurden die zunächst 400.000 Dosen bei einer Firma in Koblenz abgefüllt. „Gerade mit den Dosen sind wir mittlerweile hessenweit für Kundinnen und Kunden bekannt“, berichtet der Inhaber. Verkauft wird der Apfelwein in verschiedenen Mischungen mittlerweile an 350 Verkaufsstellen, viele davon liegen zwischen Frankfurt und Gießen. Beliebt ist auch der Born in the Wetterau Apfelschnaps, der gemeinsam mit der Brennerei Weidmann & Groh aus Ockstadt entwickelt wurde.

„Born in the Wetterau ist mittlerweile ein richtiger Botschafter für die Region. Der Wetteraukreis wird mit dem Apfelwein mindestens hessenweit bekannt gemacht“, freut sich Landrat Weckler über den Erfolg des Unternehmens. Er lobt auch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen in der Wetterau. „Die Kooperation zwischen Born in the Wetterau mit der Kelterei Müller und mit Weidmann & Groh ist für alle drei Firmen sinnvoll. Ein gutes Klima zwischen den kleinen und mittelständischen Unternehmen stärkt auch insgesamt den Wirtschaftsstandort Wetterau“, so der Landrat.

Quelle: Wetteraukreis

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