Im Sommer 2019 ist das Pilotprojekt „Tablets in der Sekundarstufe I“ an der Altenstädter Limesschule erfolgreich zu Ende gegangen. „Vorrangiges Ziel war die Förderung von Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler“ betonte Landrat Jan Weckler bei einem Besuch der Schule kurz vor den Sommerferien.

Nicht erst seit Vereinbarung des Digitalpaktes sei das Thema Digitalisierung an Schulen in aller Munde. „Moderner, zeitgemäßer Unterricht schließt die Nutzung digitaler Medien mit ein. Mobilität spielt auch hier eine immer wichtigere Rolle“, erläutert Landrat und Schuldezernent Jan Weckler. „Mobile Endgeräte gehören inzwischen zu unserem Alltag, daher werden die Tablets auch in den Unterricht miteinbezogen. Wichtig ist dabei, den Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz zu vermitteln.“ Unter der Leitung des Fachdienstes „Schul-IT und Einrichtungen“ des Wetteraukreises wurden die mobilen Endgeräte in verschiedenen Fächern in den Unterricht eingebunden. Das Arbeiten mit den Geräten bringe Vorteile für Lernende und Lehrende mit sich.

Dies kann auch Andrea Schubert, Schulleiterin der Limesschule, einer kooperativen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Altenstadt, bestätigen: „Am Pilotprojekt beteiligte Lehrkräfte bewerten die Auswirkungen des Unterrichts mit Tablets positiv.“ Seit März 2018 sind 64 iPads in der Sekundarstufe I im Einsatz. Sie werden vor allem in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch genutzt, darüber hinaus aber auch in den Naturwissenschaften und Medienkunde. „Die Schülerinnen und Schüler können selbständig mit den Geräten arbeiten, und wir stellen eine erhöhte Motivation fest“, sagt Jan-Erik Loos, der das Projekt als Englischlehrer betreut hat. Die Tablets könnten in vielen Lernsituationen eingesetzt und auch kreativ genutzt werden. Für die Lehrkraft werde das Arbeiten erleichtert.

Innerhalb des Projektzeitraums wurde neben der Nutzung vor allem auch die Auswahl der Apps fachlich und inhaltlich geprüft. Als besonders geeignet haben sich laut Loos Apps erwiesen, die durch methodische Varianten in verschiedenen Fächern eingesetzt werden können. Der Abschlussbericht zum Projekt wird voraussichtlich Ende September auf dem Lernmanagementsystem für die Schulen des Wetteraukreises, www.wtkedu.de, veröffentlicht.

Das Pilotprojekt mit Gesamtkosten von rund 56.000 Euro hat damit gezeigt, dass die mobilen Endgeräte für den Unterricht eine sinnvolle Ergänzung zu PCs und Laptops darstellen. Landrat Weckler erklärt: „Auf Basis des erfolgreichen Projektes können nun auch andere weiterführende Schulen des Wetteraukreises Tablets im Unterricht der Sekundarstufe I einsetzen“. Grundlage für die Ausstattung mit Tablets sei wie bisher das Medienkonzept der Schule. Interessierte Schulen werden dabei vom Fachdienst „Schul-IT und Einrichtungen“ des Wetteraukreises beraten.

Quelle: Wetteraukreis

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