Eine zweigeschossige Containeranlage mit jeweils zwei Klassenräumen von je 55 Quadratmetern lindert in der Bauphase für eine Erweiterung der Schule die Schulraumnot an der Rosendorfschule in Steinfurth.

„Bis wir den festen Anbau für die Schule fertigstellen, können wir mit dem gemieteten Klassenraumcontainer die Beschulung aller Schülerinnen und Schüler vor Ort sicherstellen“, betont Landrat und Schuldezernent Jan Weckler. Die Rosendorfschule befindet sich seit dem Schuljahr 2016/17 im Landesprogramm für den Ganztagsschulbetrieb (Profil 1), das bedeutet mindestens an drei Tagen in der Woche wird eine Ganztagsbetreuung von 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr sichergestellt.

„Die Entwicklung der Schule im Bereich Ganztag, kombiniert mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit und der Inklusion und ohnehin steigende Schülerzahlen durch Verdichtung sowie neue Baugebiete, machen eine Erweiterung der Schule not-wendig“, so Landrat Weckler bei einem Ortstermin mit Schul-leiterin Silke Lahr. Die Schulleiterin ergänzte, dass die aktuelle Verteilung der Schulklassen auf drei Gebäude und der Raummangel die pädagogische Arbeit teilweise erschwert habe. Alle Fachräume mit Ausnahme eines Computerraumes wurden zuletzt zugunsten von Klassenräumen aufgelöst.

An der Rosendorfschule befand sich zusätzlich zu den Be-standsgebäuden bereits ein Mietklassenraumcontainer in der Nutzung. Dieser wurde jetzt um drei weitere Klassenräume erweitert, um den abgängigen Pavillon zu ersetzen, der für den Neubau abgerissen wird. Die neue Containeranlage kann seit Beginn des aktuellen Schuljahres genutzt werden.

Eine langfristige Lösung für die Schule wird dann mit dem Neubau realisiert. Aktuellen Planungen zufolge wird der Baubeginn für das neue dreistöckige Gebäude im zweiten Quartal 2019 angestrebt. „Mit einer Fertigstellung kann nicht vor dem Schuljahr 2020/21 gerechnet werden. Daher ist die neue Containeranlage aktuell als Zwischenlösung notwendig“, so Landrat Jan Weckler abschließend.

Quelle: Wetteraukreis

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